1974–1983
Im April 1974 trafen sich im Restaurant Schimmel ein paar angefressene Fasnächtler mit der Absicht, eine Guggemuusig zu gründen. 1975 nahm die Guggemuusig Räpplischpalter erstmals an der Fasnacht teil – mit 27 Aktivmitgliedern, damals noch inklusive Frauen.
1976, zum 75-jährigen Bestehen des FC Nordstern, avancierten die Räppli zur eigentlichen Nordstern-Gugge und unterstützten die Mannschaft musikalisch, gekrönt von einer Single des «Nordstern-Liedes».
1977 kam es kurz vor dem Morgestraich zum Eklat: Der damalige Präsident wurde abgesetzt, der Vizepräsident übernahm vorerst ad interim das Zepter.


1984–1993
Der Tiefpunkt der Vereinsgeschichte fiel ins Jahr 1988: Infolge des Mitgliederschwunds konnten die Räppli nicht an der Fasnacht teilnehmen.
Doch der Frust währte nicht lange – nach einem Massenaustritt bei einer anderen Guggemuusig stiessen deren Mitglieder geschlossen zu den Räppli und liessen den Verein weiterleben.
Die beiden Gruppen harmonierten zusehends, und an der Fasnacht 1989 präsentierte die Gugge stolz ihr neues Stammkostüm, das sie bis 1996 begleitete.
1994–2003
In diesen Jahren prägten die eigenen Keller das Vereinsleben. Den ersten Räppli Käller an der Allschwilerstrasse 106 in Basel bauten die Räppli gemeinsam mit der Guggemuusig Schränzharmoniker um und bewirteten ihn bis Februar 1997.
Anlässlich des Kleinbasler Kellerabstiegs 1997 folgte die Eröffnung des zweiten, umgebauten Kellers an der Drahtzugstrasse 28.
Dazu kamen Höhepunkte wie die Teilnahme am Drummeli 1994 und am Mimösli 1997 sowie der alljährliche Lottomatch im Restaurant zum Alten Warteck.


2004–2013
Nachdem der damalige Präsident den Verein fast zwei Dekaden lang erfolgreich geführt hatte, übergab er das Amt seinem Nachfolger – der jedoch nach wenigen Jahren plötzlich und viel zu jung verstarb. 2010 übernahm deshalb der bisherige Vizepräsident und führte die Guggemuusig für die nächsten Jahre.
Im Keller etablierten sich Lottomatch, Cordon Bleu-Essen und Stuubede als feste Fixpunkte, während mit dem Summerblues ab 2011 ein neuer Sommeranlass dazukam, der bis heute zum Vereinskalender gehört.
2012 fand im Restaurant zum Alten Warteck der letzte Lottomatch statt, da das Gebäude der Messe Basel weichen musste – mit dem Wegfall dieser Einnahmequelle wurde es in den Folgejahren auch bei den Fasnachtskostümen etwas knapper.
2013 feierten die Räppli trotzdem ihr 40-jähriges Bestehen mit neuem Stammkostüm, Familienfest und einer Jubiläumsreise nach Düsseldorf.
2014–heute
2016 übergab der seit 2010 amtierende Präsident das Amt an seinen Nachfolger, der die Guggemuusig bis heute führt.
In diesen Jahren waren die Räppli fast jährlich auf einer Basler Vorfasnachtsbühne zu Gast – am Drummeli, am Charivari oder am Mimösli.
Ein besonderer Moment war die Corona-Zeit: Als die Fasnacht 2020 kurz vor dem Morgestraich abgesagt wurde, zog ein grosser Teil der Gugge kurzerhand singend durch die Stadt – und gab dabei mehr aus, als an einer gewöhnlichen Fasnacht.
2021 fiel die Fasnacht ganz aus, 2022 fand sie nur in reduzierter Form statt. Dass diese Jahre ohne nennenswerte Austritte überstanden wurden, zeigt, wie gesund der Verein mittlerweile dasteht.
2024 feierten die Räpplischpalter schliesslich ihr 50-jähriges Bestehen mit neuem Stammkostüm, einer Jubiläumsreise und einem grossen Jubeltag.

52
Jahre
70
Aktive
150
Passive
1
Familie
Vorstand
Sven Oertle
Obmaa

Yannick Müller
Vize-Obmaa
Markus Weber
Major

Pit Friedli
Källerwirt

Pascal Arnold
Kassier

Yannick Stutz
Sekretär

Kevin Walder
Materialverwalter
